Bidirektionales Laden in Österreich: Technik, Chancen und Gesetzeslage
Ihr E-Auto versorgt Ihr Haus. Wir sagen Ihnen, ob es mit Ihrem Fahrzeug geht.
Entscheidend sind Fahrzeug, Batteriegröße und eine in Österreich zugelassene Wallbox. Wir prüfen das anhand Ihrer Fahrgestellnummer – bevor Sie investieren.
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- Neu am 2. Oktober — MOON BiDi Charger DC 11 deutlich günstiger: Die bidirektionale Wallbox für VW, Škoda, Cupra, Audi und Ford kostet jetzt 3.594 € inkl. USt. (2.995 € exkl. USt. für Unternehmen), zuzüglich 114 € Versand innerhalb Österreichs (95 € exkl. USt.), Montage nicht enthalten. Bisher lag der Einstieg bei 4.500 €. Der Preis gilt für alle Neubestellungen. Zur Wallbox
- Korrektur BMW Wallbox Professional (26. September): Die Wallbox ist für Österreich noch nicht freigegeben. BMW Austria hat uns am 25. September 2026 auf erneute Nachfrage schriftlich mitgeteilt, dass die Zulassung für den österreichischen Markt aussteht; einen Termin nennt BMW nicht. Gleichzeitig führt die BMW-Website Österreich als Land, in dem V2H „verfügbar“ ist. Wir hatten die Box bis 19. September als lieferbar geführt und haben das korrigiert. Ablauf, Belege und drei Wege für iX3-Fahrer
- Mehr Fahrzeuge für die MOON-Wallbox: Die Kompatibilitätsliste umfasst jetzt auch die neue MEB+-Plattform — VW ID. Polo, Cupra Raval und Škoda Epiq, jeweils ab 52 kWh. Dazu kommen Škoda Peaq sowie Ford Explorer und Capri ab Modelljahr 2025.
- BMW hat gemeinsam mit Solarwatt V2H für iX3 und i3 der Neuen Klasse bis Ende 2026 für Deutschland, Österreich und die Niederlande angekündigt. Für Österreich hängt das an derselben ausstehenden Freigabe der Wallbox.
- Volvo nennt den EX60 mit eigener Volvo Wallbox als bidirektional; die Freischaltung erfolgt gestaffelt nach Märkten.
- Hyundai und Kia bündeln ihre Ladedienste unter der neuen Marke AllDayEnergy. Start in Großbritannien, Kontinentaleuropa folgt; V2H kommt in einer späteren Phase.
- Mercedes-Benz führt eine Warteliste für MB.CHARGE Home, beginnend mit dem elektrischen GLC. Österreich ist weiterhin nicht unter den ersten Märkten.
- Seit 1. Oktober 2026 gelten die ElWG-Regeln zur gemeinschaftlichen Energienutzung. Bei der Förderung hat sich nichts Wesentliches bewegt.
Kann Ihr Auto das?
Klicken Sie auf Ihre Marke.
Volkswagen, Škoda, Cupra, Audi
MEB-Modelle (ID.3, ID.4, ID.5, ID.7, ID. Buzz, Enyaq, Elroq, Peaq, Born, Tavascan, Q4 e-tron): Rückspeisung ab 77 kWh Batterie und Softwarestand 3.5, bei Škoda ab 5.4. Volkswagen Österreich nennt zusätzlich Modelljahr 2023 als Untergrenze, Audi beim Q4 e-tron Modelljahr 2026.
Neu — MEB+-Modelle (VW ID. Polo, Cupra Raval, Škoda Epiq): Rückspeisung bereits ab 52 kWh Batterie. Die kleinen Einstiegsbatterien um 37 kWh sind nicht gelistet.
Passende Wallbox: MOON BiDi Charger DC 11, lagernd, 3.594 € inkl. USt. (2.995 € exkl. USt.), zzgl. 114 € Versand, Montage nach Aufwand.
Ford
Explorer und Capri stehen auf der MEB-Plattform des Volkswagen-Konzerns. MOON führt beide ab Modelljahr 2025 in der Kompatibilitätsliste. Maßgeblich ist die Extended-Range-Batterie.
Passende Wallbox: MOON BiDi Charger DC 11 um 3.594 € inkl. USt. Den Freigabestand Ihres Fahrzeugs prüfen wir anhand der Fahrgestellnummer.
BMW
Der iX3 der Neuen Klasse ist serienmäßig für V2H ausgerüstet, die i3-Limousine folgt. Nutzbar ist das nur mit der BMW Wallbox Professional — und die ist für den österreichischen Markt noch nicht zugelassen. BMW Austria nennt dafür keinen Termin (schriftliche Auskunft vom 25. September 2026).
Unsere Empfehlung als Überbrückung: sofort mit der Fronius Wattpilot Flex Home 11 um 1.049 € und PV-Überschuss laden. Die deutsche BMW-Box selbst zu importieren ist nur etwas für absolute Fans: Bidirektional funktioniert sie in Österreich derzeit nicht, normales Laden vielleicht — ohne Garantie.
Mercedes-Benz
Den Anfang macht der elektrische GLC, weitere neue Baureihen wie CLA, GLB und die elektrische C-Klasse folgen. Dazu kommt das Paket MB.CHARGE Home mit bidirektionaler DC-Wallbox, Stromtarif und App. Mercedes führt dafür derzeit eine Warteliste.
Die Markteinführung startet in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Für Österreich liegt uns kein Termin vor. Mehr dazu
Volvo, Polestar
Volvo nennt den neuen EX60 in Verbindung mit der Volvo Wallbox als bidirektional (V2H, V2G, V2L). Die Funktion wird nach Märkten gestaffelt freigeschaltet; einen Termin für Österreich kennen wir nicht.
Polestar 2, 3 und 4 stehen in der Kompatibilitätsliste der MOON-Wallbox. Polestar selbst testet V2X derzeit mit angepassten Polestar 4 in Dänemark. Vor einer Investition klären wir den Freigabestand Ihres Fahrzeugs.
Hyundai, Kia
Ioniq 5, Ioniq 6, EV6 und EV9 beherrschen serienmäßig V2L — eine Steckdose im Fahrzeug für externe Geräte. Für die Versorgung des Hauses liegt uns für den österreichischen Markt keine Herstellerfreigabe vor.
Beide Marken bündeln ihre Energiedienste seit Juli 2026 unter dem Namen AllDayEnergy. Der Start erfolgt in Großbritannien, V2H und V2G sind für spätere Phasen vorgesehen. Aktueller Stand im Überblick
BYD
Atto 3, Seal, Dolphin und Sealion beherrschen V2L. Für die Hausversorgung ist die erforderliche Hardware nicht verbaut.
Uns wurde auf der Intersolar 2026 mitgeteilt, dass die ersten bidirektionalen Modelle erst auf den Markt kommen müssen. Mehr dazu
Renault, Tesla, andere
Nach unserem aktuellen Informationsstand gibt es für diese Fahrzeuge in Österreich keine verfügbare Lösung zur Hausversorgung. Einige Modelle beherrschen V2L für externe Geräte.
Wir halten diese Seite aktuell. Zum Überblick
Welche Autos heute Ihr Haus versorgen können
Entscheidend ist, ob der Fahrzeughersteller die Rückspeisung aus der Batterie freigegeben hat — und ob die passende Wallbox in Österreich zugelassen ist. Unser Informationsstand vom 2. Oktober 2026:
| Fahrzeug | Voraussetzung | Wallbox | Status |
|---|---|---|---|
| VW ID.3 · ID.4 · ID.5 · ID.7 · ID. Buzz MEB-Plattform |
ab 77 kWh · Software 3.5+ · ab Modelljahr 2023 | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| VW ID. Polo NEU MEB+ · in Österreich seit September 2026 |
52-kWh-Batterie | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Škoda Enyaq · Elroq · Peaq MEB-Plattform · Peaq ab Oktober 2026 |
ab 77 kWh · Software 5.4+ | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Škoda Epiq NEU MEB+ · Marktstart Oktober 2026 |
ab 52 kWh · Software 5.4+ | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Cupra Born · Tavascan MEB-Plattform |
ab 77 kWh · Software 3.5+ | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Cupra Raval NEU MEB+ · in Österreich seit Sommer 2026 |
große Batterie ab 52 kWh bzw. Tech-Paket | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Audi Q4 e-tron MEB · Facelift 2026 |
ab Modelljahr 2026 · 77 kWh · Software 3.5+ | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| Ford Explorer · Capri NEU MEB-Plattform |
Extended Range · ab Modelljahr 2025 | MOON BiDi Charger DC 11 | Lieferbar |
| BMW iX3 Neue Klasse, ab 2026 |
Fahrzeug serienmäßig bereit · Wallbox-Zulassung für Österreich ausständig | BMW Wallbox Professional | Freigabe offen |
| BMW i3 Neue Klasse, Limousine |
wie iX3 · Wallbox-Zulassung für Österreich ausständig | BMW Wallbox Professional | Freigabe offen |
NEU heißt: Das Fahrzeug steht seit September 2026 in der Kompatibilitätsliste von MOON Power — die Wallbox ist dafür lieferbar. Wir prüfen bei jedem Auftrag anhand der Fahrgestellnummer, ob die Freigabe im konkreten Fahrzeug aktiv ist. Freigabe offen heißt: Das Fahrzeug ist technisch bereit, die zugehörige Wallbox ist in Österreich aber noch nicht zugelassen — Details im BMW-Abschnitt.

V2H in der Praxis: PV-Erzeugung, Hausbedarf und Fahrzeugbatterie werden per App koordiniert
Die Batteriegröße entscheidet. Bei den MEB-Modellen ist Rückspeisung an die große Batterie ab 77 kWh gebunden, bei den neuen MEB+-Kleinwagen an die 52-kWh-Variante. Die Einstiegsbatterien sind dafür nicht gelistet — und das lässt sich später nicht per Update ergänzen.
Gerade bei ID. Polo, Raval und Epiq wird oft über den Einstiegspreis gekauft. Wenn Sie den Kauf noch vor sich haben, ist das der richtige Zeitpunkt für die Prüfung — wir sehen uns die Konfiguration vor Ihrer Bestellung an.
Andere Marken bereiten bidirektionales Laden ebenfalls vor. Was dort derzeit möglich ist, haben wir weiter unten zusammengefasst.
Diese Wallbox können Sie heute bestellen — und diese wartet auf die Freigabe
Die MOON ist lagernd, läuft im Kundenbetrieb und kostet seit Oktober 2026 deutlich weniger. Die BMW Wallbox Professional ist in Deutschland lieferbar, für Österreich aber noch nicht zugelassen. Welche für Sie infrage kommt, ergibt sich aus dem Fahrzeug.

Was Sie dafür brauchen
Vier Komponenten. Eine Einspeisegenehmigung brauchen Sie nicht, weil der Strom Ihr Grundstück nicht verlässt — die Wallbox selbst ist beim Netzbetreiber anzumelden und der Konformitätsnachweis nach TOR beizubringen.
Das wird häufig verwechselt. Eine bidirektionale Wallbox versorgt Ihr Haus aus der Fahrzeugbatterie, solange das öffentliche Netz steht. Bei einem Stromausfall arbeitet sie nicht weiter — weder laden noch entladen ist dann möglich.
Wenn Sie ein System wollen, das auch im Blackout funktioniert, braucht es eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion am Wechselrichter, etwa mit Fronius Reserva, und eine entsprechend ausgeführte Umschaltung. Das ist eine eigene Planungsaufgabe — sprechen Sie uns darauf an, bevor Sie die Komponenten bestellen.
Das Energiemanagement als Schaltzentrale — vier Varianten
Das Energiemanagement entscheidet laufend, ob Solarstrom ins Auto, in den Speicher oder direkt ins Haus fließt. Welches System passt, hängt vom Fahrzeug und von Ihrer bestehenden Anlage ab. Diese vier setzen wir ein:
BMW hat Solarwatt als Partner für V2H gewählt: Der SOLARWATT Manager steuert PV, Hausspeicher, BMW Wallbox Professional und Fahrzeug — über die My BMW App und die Solarwatt-App. Marktstart Ende 2026 für Deutschland, Österreich und die Niederlande; in Österreich hängt V2H an der ausstehenden Freigabe der BMW-Wallbox.
- Speicher Battery Vision: 7,8 bis 18,2 kWh, kaskadierbar bis 182 kWh
- 1C-fähig: bis 1,1 kW Leistung pro kWh — stark bei Wärmepumpe und Wallbox
- Not- und Ersatzstrom mit Umschaltung unter 20 ms, ein- und dreiphasig
- AC- und DC-koppelbar, auch zum Nachrüsten bestehender Anlagen
- Dynamische Stromtarife, Datenhaltung in Europa
- 10 Jahre Garantie inklusive Ein- und Ausbaukosten
V2H mit BMW und Solarwatt · Solarwatt ab Lager Wien · SOLARWATT Manager
Der MOON BiDi Charger DC 11 bringt ein eigenes Home Energy Management gleich mit. Dazu kommt das Energiemanagement optiMOON von MOON POWER und zahlreiche Schnittstellen für Drittanbieter — Steuerung über LAN und WLAN, Lastmanagement und Software-Updates aus der Ferne.
Welche Energiezähler, Wechselrichter und Energiemanagementsysteme unterstützt werden, führt ambibox in einer laufend aktualisierten Kompatibilitätsliste (sid-OS). Wir gleichen Ihre Anlage damit ab, bevor Sie bestellen. Die Wallbox selbst kostet jetzt 3.594 € inkl. USt.
MOON BiDi Charger DC 11 · MOON POWER: Bidirektionales Laden & Energiemanagement

Das eigene Energiemanagementsystem von neoom koordiniert PV-Erzeugung, Hausspeicher, Wallbox und Fahrzeug in Echtzeit — automatisch und per App nachvollziehbar. Die Zusammenarbeit mit Fronius-Wechselrichtern ist vollständig unterstützt; dynamische Stromtarife werden einbezogen.
Dynamische Tarife mit neoom connect AI · Energiemanagement und PV

Wer heute laden und später bidirektional erweitern will: Wechselrichter und Wallbox von Fronius stimmen die Ladeleistung automatisch auf den PV-Überschuss ab. Die Wattpilot Flex ist hardwareseitig auf ISO 15118 vorbereitet.
Was es kostet — und was es bringt
4.500 kWh Jahresverbrauch, 8 kWp PV-Anlage. Ohne Speicher liegt die Eigenverbrauchsquote bei rund 30 Prozent, mit V2H bei etwa 75 Prozent. Die Differenz beträgt rund 2.025 kWh im Jahr.
Was diese Kilowattstunden wert sind, hängt an zwei Preisen: Ihrem Netzbezugspreis und dem Einspeisetarif, den Sie sonst dafür bekämen. Bei 25 Cent Bezug und 7 Cent Einspeisung ergibt das rund 365 € im Jahr, bei 28 Cent gegen 6 Cent rund 445 €. Mit dem neuen Wallbox-Preis von 3.594 € hat sich die Wallbox damit nach rund acht bis zehn Jahren bezahlt gemacht. Wir rechnen das vor einem Angebot mit Ihrem tatsächlichen Tarif und Ihren Verbrauchsdaten — eine erste Schätzung liefert unser Photovoltaik-Rechner; den aktuellen Einspeisetarif finden Sie hier.
| Position | Kosten | Anmerkung |
|---|---|---|
| Bidirektionale DC-Wallbox MOON (BMW nach Freigabe für Österreich) |
3.594 € | inkl. USt. (2.995 € exkl.), MOON lagernd, Richtpreis seit Oktober 2026 |
| Versand der Wallbox innerhalb Österreichs |
114 € | inkl. USt. (95 € exkl.) |
| Installation und Inbetriebnahme Elektroinstallation, FI Typ B, Anmeldung |
1.500 – 3.000 € | je nach Leitungsweg |
| Hybrid-Wechselrichter falls nicht vorhanden |
ab 2.000 € | entfällt bei bestehender Anlage |
| Energiemanagement inkl. Energiezähler |
ab 500 € | erforderlich |
| Spezifische V2H-Förderung Bund |
0 € | derzeit keine |
Mit ID. Polo, Raval und Epiq gibt es V2H erstmals in der Kleinwagenklasse, und die passende MOON-Wallbox kostet seit Oktober rund 900 € weniger als bisher. Eine 52-kWh-Batterie hat immer noch das Fünffache eines üblichen 10-kWh-Hausspeichers. Für Haushalte, deren Auto abends zu Hause steht, verschiebt das die Rechnung zugunsten von V2H.
Eine eigene Förderung für bidirektionales Laden gibt es in Österreich nach wie vor nicht. Das Bundesbudget für Wallboxen ist seit Mitte März 2026 ausgeschöpft; neue Registrierungen sind nicht mehr möglich. Wer bereits registriert war, kann seinen Antrag weiterhin einreichen. Ob aufgestockt wird oder ein Nachfolgeprogramm kommt, ist offen.
Auf Landesebene läuft weiterhin einiges: Die Steiermark fördert bis zu 30 Prozent der Investitionskosten, das Burgenland 30 Prozent bis maximal 300 €, Vorarlberg 300 bis 500 € für Mehrparteienhäuser. In den übrigen Bundesländern gibt es keine landesweite Privatförderung, häufig aber Gemeindezuschüsse — die prüfen wir für Ihre Adresse mit.
Die EAG-Förderung für PV-Anlagen und stationäre Speicher bleibt davon unberührt und ist über die EAG-Abwicklungsstelle zu beantragen.
Zertifizierte PV- und E-Mobilitäts-Fachleute aus Wien. Von der Prüfung über die Planung bis zur Inbetriebnahme.
Erst prüfen, dann bestellen
Im V2H-Startklar-Paket prüfen wir anhand Ihrer Fahrgestellnummer, ob Ihr Fahrzeug freigeschaltet ist, sehen uns Wechselrichter, Zählerkasten und Leitungsweg an und sagen Ihnen, was Ihre Anlage konkret braucht. 640 € inkl. USt., bei Beauftragung der Umsetzung vollständig angerechnet.
Sie planen eine PV-Anlage oder einen Speicher? Denken Sie das Auto gleich mit.
Wer heute eine Photovoltaikanlage oder einen Stromspeicher kauft, entscheidet mit, ob V2H später einfach nachrüstbar ist. Drei Dinge kosten bei der Erstinstallation fast nichts und ersparen später eine zweite Baustelle:
- Hybrid-Wechselrichter statt reinem Netzwechselrichter — er bindet Hausspeicher und Fahrzeug ein. Welcher Wechselrichter passt?
- Zuleitung zum Stellplatz dreiphasig, mit Platz für FI Typ B und Energiezähler im Verteiler.
- Speichergröße bewusst wählen: Steht das Auto abends zu Hause, reicht oft ein kleinerer Hausspeicher. Zum Speicher-Konfigurator
Unsere Leistungen — alles aus einer Hand
Die Grundlage für V2H: Ohne eigenen Solarstrom lohnt sich das Speichern im Auto kaum. Wir planen, errichten und melden an.
Hausspeicher oder Auto als Speicher — oder beides? Der stationäre Speicher ist immer da und kann notstromfähig ausgeführt werden.
Vom einfachen PV-Überschussladen bis zur bidirektionalen DC-Wallbox. Anmeldung beim Netzbetreiber inklusive.
Erst die Steuerung macht aus PV, Speicher, Wärmepumpe und Auto ein System — mit dynamischen Tarifen noch mehr.
Welche Förderung für Ihre Adresse gilt und ob sich die Investition rechnet — bevor Sie bestellen.
Wartung, Gutachten und größere Lösungen für Unternehmen, Flotten und Gewerbespeicher.
Was in Österreich erlaubt ist
| Variante | Status | Netzbetreiber | Kurz |
|---|---|---|---|
| V2L Geräte direkt am Auto |
Erlaubt | nicht beteiligt | Steckdose am Fahrzeug, sofort nutzbar |
| V2H Auto versorgt das Haus |
Erlaubt | Anmeldung der Wallbox | Strom bleibt im Hausnetz, keine Einspeisegenehmigung |
| V2G Einspeisung ins öffentliche Netz |
Noch nicht umsetzbar | Freigabe nötig | Gesetz da, technische Umsetzung offen |
Für V2H benötigen Sie keine Einspeisegenehmigung. Der Strom verlässt Ihr Grundstück nicht, es findet keine Einspeisung statt. Anzumelden ist die Wallbox, und der Konformitätsnachweis nach den Technischen und Organisatorischen Regeln für Betreiber und Benutzer von Netzen (TOR) ist beizubringen — auch dann, wenn nicht eingespeist wird. Beides übernehmen wir für Sie.
In Österreich braucht eine bidirektionale Wallbox zwei Nachweise: OVE R 37 für das Laden als Ladeeinrichtung und OVE R 25 bzw. TOR Erzeuger Typ A für das Rückspeisen ins Hausnetz. Viele Geräte, die im Datenblatt „bidirektional“ heißen, sind in Österreich derzeit nur zum Laden erfasst.
Vor dem Kauf prüfen wir deshalb, welche Nachweise für Ihr Gerät vorliegen und was Ihr Netzbetreiber dafür verlangt — im V2H-Startklar-Paket.
Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz ist in Kraft
Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) wurde am 23. Dezember 2025 kundgemacht (BGBl. I Nr. 91/2025) und ist mit 24. Dezember 2025 überwiegend in Kraft getreten. Einzelne Teile folgen gestaffelt: Die Bestimmungen zur gemeinschaftlichen Energienutzung gelten seit 1. Oktober 2026, die neuen Systemnutzungsentgelte ab 31. Dezember 2026. Das Gesetz schafft erstmals einheitliche Regelungen für Energiespeicheranlagen.
Für V2G ändert das die Praxis vorerst dennoch nicht. Es fehlen weiterhin einheitliche technische Regeln auf Netzbetreiberseite, die flächendeckende messtechnische Anbindung und ein tragfähiges Vergütungsmodell. Hinzu kommt eine offene Frage, die derzeit auf Verordnungsebene ausgetragen wird: ob eine Fahrzeugbatterie als systemdienlicher Speicher gilt und damit von doppelten Netzentgelten befreit ist. Wie das ausgeht, entscheidet über die Wirtschaftlichkeit mehr als jede technische Frage — der aktuelle Stand dazu steht im Abschnitt Branche und Regulierung. Mit breiterer Verfügbarkeit ist nach heutiger Einschätzung ab 2027 bis 2028 zu rechnen.
Solange die technischen Rahmenbedingungen für V2G nicht geregelt sind, darf ohne Freigabe des Netzbetreibers kein Strom aus dem Fahrzeug ins öffentliche Netz zurückfließen. Bei V2H stellt sich diese Frage nicht, weil dort keine Einspeisung erfolgt.
Wer in Österreich gerade an V2G arbeitet — und woran es hakt
Für V2H ist die Lage geklärt: Sie können es heute umsetzen. Für V2G entscheidet sich derzeit in Wien, ob und wann es wirtschaftlich sinnvoll wird. Wir fassen zusammen, was dazu in den vergangenen Monaten passiert ist — auch, damit Sie einordnen können, worauf Sie warten, wenn Sie warten.
Die V2G Alliance Austria hat sich formiert
Seit November 2025 gibt es in Österreich eine eigene Branchenplattform für bidirektionales Laden. Der erste Vorstand wurde am 17. November 2025 gewählt, den Vorsitz führt Harald Wechselberger (Verbund), Stellvertreter ist Kurt Leonhartsberger. Im Vorstand und in der Mitgliedschaft sitzen unter anderem Verbund, AIT Austrian Institute of Technology, KEBA, Mobilize, Smart Grids Austria, der ElektroMobilitätsClub Österreich, Sonnenplatz Großschönau und der ÖAMTC. Im Frühjahr 2026 zählte die Allianz über 90 Mitglieder — photovoltaik-service.at ist selbst Mitglied der V2G Alliance Austria. So erfahren wir früh, was sich bei Regeln, Netzbetreibern und Fahrzeugfreigaben bewegt, und geben es an Sie weiter.
Damit sitzen erstmals Fahrzeugseite, Energiewirtschaft, Netzbetreiber, Forschung und Autofahrerclubs an einem Tisch. Für Sie als Anwender ist das weniger eine Nachricht als ein Indikator: Das Thema hat den Pilotstatus verlassen und wird organisiert betrieben.
Die Allianz hat ihre Forderungen erstmals gebündelt veröffentlicht. Die vier Felder in Kürze:
- Technik: offene Kommunikationsstandards, namentlich ISO 15118-20, standardisierte Schnittstellen zur Ladeinfrastruktur, hohe Cybersicherheitsanforderungen und herstellerübergreifende Kompatibilität.
- Wirtschaft: keine zusätzlichen Steuern und keine doppelten Netzentgelte, dafür variable Netzentgelte und Anreize für netzfreundliches Verhalten — sowie transparente Garantiebedingungen für Batterie und Leistungselektronik.
- Recht: praxistaugliche Detailregelungen zum ElWG, klare Regeln für Aggregatoren, Messung, Abrechnung, Energiegemeinschaften und Schwarmspeicher, dazu die offenen Fragen bei Leasingfahrzeugen und Sachbezug.
- Bildung und Akzeptanz: Schulungen für Handel, Elektrikerinnen und Elektriker, Flottenbetreiber und Energieberatung — und eine verständliche Erklärung von V2G bereits beim Autokauf.
Bereits beim Plattformtreffen in Neulengbach am 28. April 2026 hatte die Allianz einen Punkt benannt, der in der öffentlichen Diskussion meist untergeht: Die Definition der Systemdienlichkeit im ElWG ist nach ihrer Einschätzung zu eng gefasst und im Kern auf Großspeicher zugeschnitten. Eine Fahrzeugbatterie fällt damit nicht ohne Weiteres darunter — was für die spätere Vergütung von V2G erheblich ist. Der Leitsatz des Treffens fasst die Position zusammen: Wer dem Netz hilft, sollte belohnt und nicht bestraft werden.
Der Streit um die doppelten Netzentgelte
Das ElWG sieht vor, systemdienliche Speicher von der doppelten Belastung zu befreien — also davon, sowohl beim Bezug als auch beim Rückspeisen Netzentgelte zu zahlen. Entscheidend ist aber nicht das Gesetz, sondern die Verordnung, die es ausführt. Und genau dort ist im Juli 2026 ein offener Konflikt entstanden.
Die Speicherbranche hält die Befreiungskriterien der von der E-Control vorgelegten Verordnung für so eng, dass sie in der Praxis kaum jemanden erreichen; nach Branchenangaben entfallen rund zwei Drittel der Erlöse eines Speichers auf Netzentgelte. Die E-Control verweist auf den Netzausbaubedarf, den ein ungesteuerter Speicherzubau auslösen würde. Aus dem Wirtschaftsministerium kam das Signal, dass die Verordnung überarbeitet werden dürfte. Eine Entscheidung steht mit Stand Mitte September weiterhin aus.
Für V2H ändert sich dadurch nichts. Wenn der Strom Ihr Grundstück nicht verlässt, fallen keine Netzentgelte an — die ganze Debatte betrifft Sie nicht.
Für V2G ist das die eigentliche Weggabelung. Nicht die Technik entscheidet, ob sich das Einspeisen aus dem Fahrzeug später lohnt, sondern die Frage, ob die Fahrzeugbatterie als systemdienlicher Speicher gilt und von der doppelten Belastung befreit ist. Fällt diese Entscheidung ungünstig aus, bleibt V2G in Österreich auch dann unwirtschaftlich, wenn Fahrzeuge und Wallboxen es längst können.
Die Einschätzung des ÖAMTC
Der ÖAMTC hat im Frühjahr 2026 eine nüchterne Bestandsaufnahme zu V2G veröffentlicht und kommt zu einem ähnlichen Befund: Technisch regelt ISO 15118-20 die Kommunikation, technisch braucht es eine bidirektionale DC-Wallbox, ein Messkonzept und ein Energiemanagement. Die Hürden in Österreich seien fehlende gesetzliche Detailregelungen und wirtschaftliche Fragen — ausdrücklich einschließlich einer möglichen Doppelbelastung bei den Netzentgelten. Zugleich verweist der Club auf den Entschließungsantrag des Nationalrats vom November 2025 und hält es für möglich, dass V2G bald salonfähig wird. Der ÖAMTC ist selbst Teil der V2G Alliance Austria.
Forschung: das Projekt V2G Network
Parallel läuft ein von der FFG gefördertes Innovationsnetzwerk (COIN, FFG-Nr. 923108) unter dem Namen V2G Network, koordiniert über den powerHUB, mit dem Ziel, nutzerorientierte Anwendungen und Geschäftsmodelle für bidirektionales Laden zu entwickeln und die gesamte Wertschöpfungskette in Labor und Testbeds zu validieren. Im Sommer 2026 wurden dort unter anderem eine Systemarchitektur für bidirektionales Laden in Österreich und kostenlose Testtermine im August 2026 kommuniziert. Ein Bericht zu Use Cases und Geschäftsmodellen ist angekündigt.
Was Hersteller im Ausland bereits bezahlen
Ein nützlicher Maßstab dafür, was V2G wert sein könnte, sind die Programme, die außerhalb Österreichs bereits laufen. Die Größenordnungen, die dort kommuniziert werden:
| Programm | Markt | Gegenwert |
|---|---|---|
| Ford mit Octopus Energy | Deutschland, Start Sommer 2026 | rund 16.000 km Fahrleistung ohne Stromkosten |
| Renault Mobilize V2G | Frankreich | Ersparnis im Gegenwert von rund 10.000 km, bei etwa 14 Stunden Anschlussdauer täglich |
| BMW mit E.ON | Deutschland, seit März 2026 | Bonus in der Größenordnung von 720 € im Jahr |
| Hyundai und Kia mit Vattenfall | Niederlande, Pilot | V2G mit dynamischen Strompreisen, zunächst EV9 und Ioniq 9 |
Zwei Dinge lassen sich daraus ablesen. Erstens: Die Beträge liegen deutlich über dem, was V2H allein an Eigenverbrauchsoptimierung bringt — V2G ist der wirtschaftlich interessantere Schritt. Zweitens, und das wird selten dazugesagt: Diese Modelle setzen eine hohe tägliche Anschlussdauer voraus. Vierzehn Stunden am Kabel sind für einen Pendlerhaushalt realistisch, für ein viel genutztes Fahrzeug nicht. Wer heute in Hardware investiert, sollte ehrlich abschätzen, wie oft sein Auto tatsächlich angesteckt ist.
Einen Ländervergleich haben wir in V2G in Schweden zusammengestellt. Die Vehicle-2-Grid Conference fand zuletzt am 15. und 16. April 2026 in Münster statt, der nächste Termin ist der 7. und 8. April 2027 in Aachen. Für den österreichischen Stand ist die V2G Alliance Austria die zuständige Adresse — als Mitglied berichten wir hier laufend daraus. Wir verfolgen beides und aktualisieren diese Seite entsprechend.
BMW Wallbox Professional: In Deutschland in 2 Tagen lieferbar — in Österreich nicht freigegeben
Kurz beantwortet: Der BMW iX3 der Neuen Klasse ist serienmäßig für V2H ausgerüstet, die i3-Limousine folgt. Nutzbar ist das nur mit der BMW Wallbox Professional. Die ist im deutschen BMW-Shop sofort lieferbar — für Österreich fehlt laut BMW Austria die Zulassung. Gleichzeitig nennt die BMW-Website Österreich als verfügbar. Unsere Empfehlung bis zur Freigabe: laden mit der Fronius Wattpilot Flex Home 11 um 1.049 €.
Bis 19. September haben wir die BMW Wallbox Professional hier als lieferbar geführt — gestützt auf die Angaben von BMW und des deutschen Installationspartners von BMW. Am 25. September 2026 hat uns BMW Austria auf erneute Nachfrage schriftlich mitgeteilt, dass die Zulassung für den österreichischen Markt aussteht. Wir haben die Seite korrigiert und dokumentieren hier, wie es dazu kam.
- Der iX3 kann V2H — serienmäßig. Dafür braucht er die BMW Wallbox Professional.
- In Deutschland ist die Wallbox um 2.095 € im BMW-Shop bestellbar, lieferbar in 2–3 Werktagen.
- Für Österreich fehlt laut BMW Austria die Zulassung. Ein Eigenimport der deutschen Box ist riskant: Bidirektional laden wird in Österreich derzeit nicht funktionieren, normales Laden vielleicht — ohne Garantie. Besser überbrücken mit der Fronius Wattpilot Flex Home 11 um 1.049 €. Wer trotzdem importieren will, klärt das vorher im V2H-Startklar-Paket.
- BMW widerspricht sich: Die BMW-Website führt Österreich als Land, in dem V2H mit der 11-kW-Box „verfügbar“ ist.
- Unser Fazit: Rund um die BMW-Lösung sind in Österreich noch viele Fragen offen. Bei den MOON-Fahrzeugen von VW, Škoda, Cupra, Audi und Ford ist der Weg geklärt. Zu den drei Wegen für iX3-Fahrer
Fronius Wattpilot Flex Home 11 C6 mit 6 m Kabel: PV-Überschussladen ab dem ersten Tag, in Österreich zugelassen, Zuleitung gleich für die spätere BMW-Box vorbereitet. 1.049 € inkl. USt., exkl. Versand.
BMW sagt zwei verschiedene Dinge
Beide Aussagen stammen von BMW und liegen uns vor. Die Screenshots haben wir am 26. September 2026 erstellt.
FAQ „Bidirektionales Laden“: V2H mit der 11-kW-Variante sei „in den Ländern Dänemark, Deutschland, Finnland, Niederlande (07/2026), Österreich, Schweden und der Schweiz verfügbar“.
BMW-Shop: Wallbox Professional 11 kW, 2.095 €, „Lieferbar in 2–3 Werktagen“, Click & Collect beim Händler.
„Zum jetzigen Zeitpunkt können wir Ihnen leider nicht mitteilen, wann die neue Wallbox verfügbar sein wird, da hier noch eine Zulassung für den österreichischen Markt ausständig ist.“
BMW Österreich Kundenbetreuung, 25. September 2026
Dazu passt: Der Hersteller der Box veröffentlicht die Länderzertifikate, auf die BMW in der Bedienungsanleitung verweist. 14 Länder sind gelistet — Österreich nicht.
Dass der österreichische Nachweis machbar ist, zeigt ambibox, der Hersteller des MOON BiDi Charger: Für die DC-Ladestation ambiCHARGE hat TÜV SÜD am 17. April 2026 die Konformität mit TOR Erzeuger Typ A (Version 1.3) und OVE R 25 bestätigt (Zertifikat ESY 129508 0005). Zusätzlich liegt eine Herstellererklärung nach OVE R 37 für Ladeeinrichtungen vor.
Der Ablauf von Februar bis heute
Wir haben seit Mai bei BMW, BMW Austria und dem deutschen Installationspartner von BMW nachgefragt. Das ist passiert:
Diese Fragen hat BMW für Österreich noch nicht beantwortet
- Zulassung: Wann liegt der Nachweis nach OVE R 25 / TOR Erzeuger Typ A vor, und wann steht die Box in der österreichischen Wechselrichterliste?
- Bereits gekaufte Boxen: Gilt eine spätere Zulassung auch für Boxen, die heute in Deutschland gekauft werden — per Software-Update oder nur für neue Geräte?
- Inbetriebnahme: Die Netzparameter werden in der Installations-App je Land eingestellt. Ist Österreich dort auswählbar?
- PV-Einbindung: Die Anbindung an Energiemanagementsysteme kommt laut BMW „zu einem späteren Zeitpunkt“. Wie verhält sich die Box neben bestehenden Wechselrichtern wie Fronius oder SolarEdge?
- Zähler: Freigegeben sind Janitza B23 312-10J (bis 65 A) und Inepro Pro380-Mod. Welche Lösung gilt bei stärkeren Hausanschlüssen?
- Garantie und Service: Wer ist in Österreich zuständig, wenn die Box in Deutschland gekauft wurde?
- Einschränkungen laut BMW: V2H nur in Verbindung mit einer PV-Anlage; ein Wechsel zwischen V2H und V2G ist derzeit nicht möglich.
- Planungsunterlagen: Stückliste, Schaltplan und Schutzkonzept für Elektriker — seit Mai angefragt, nicht geliefert.
Zum Vergleich: der Stand bei den MOON-Fahrzeugen
| In Österreich | BMW iX3 + BMW Wallbox | VW-Konzern + MOON |
|---|---|---|
| Wallbox in Österreich erhältlich | nein, nur über Deutschland | ja, lagernd |
| Preis | kein österreichischer Preis (Deutschland: 2.095 €) | 3.594 € inkl. USt., zzgl. 114 € Versand |
| Nachweis nach TOR Erzeuger Typ A / OVE R 25 | nur deutsches Zertifikat (VDE-AR-N 4105) | vorhanden — TÜV SÜD, 17.04.2026 |
| Nachweis als Ladeeinrichtung (OVE R 37) | uns nicht vorgelegt | Herstellererklärung liegt vor |
| Eintrag in der österreichischen Liste der Ladeeinrichtungen | nicht gelistet | gelistet |
| Kompatible Zähler, Wechselrichter, EMS | Zähler Janitza / Inepro, EMS-Anbindung „später“ | veröffentlichte Kompatibilitätsliste (ambibox sid-OS) |
| Vertrieb und Service | in Österreich ungeklärt | Porsche Holding Salzburg, Händlernetz |
| Fahrzeugliste | iX3, i3 folgt | VW, Škoda, Cupra, Audi, Ford |
Drei Wege, wie Sie mit Ihrem iX3 jetzt starten — am schnellsten mit der Wattpilot
Sie müssen nicht warten, bis BMW die Fragen beantwortet. Wählen Sie den Weg, der zu Ihnen passt.
Fronius Wattpilot Flex Home 11 C6 — 1.049 € inkl. USt.

exkl. Versand · 6 m Ladekabel · Art.-Nr. 4,240,170 · ab Lager Wien
- Der iX3 lädt serienmäßig mit 11 kW Wechselstrom — die Flex Home 11 nutzt das voll aus (11 oder 22 kW?).
- PV-Überschussladen ab dem ersten Tag, mit automatischer Umschaltung zwischen ein- und dreiphasig, auch bei kleineren Anlagen.
- Rund die Hälfte des Preises der bidirektionalen BMW-Box (2.095 € im BMW-Shop Deutschland).
- Wir liefern direkt an Ihre Adresse. Die Montage übernimmt Ihr eigener konzessionierter Elektriker — oder auf Wunsch wir, samt Anmeldung beim Netzbetreiber und Einrichtung des PV-Überschussladens.
- Mit 11 kW ist der Ladepunkt beim Netzbetreiber nur meldepflichtig, nicht genehmigungspflichtig — das beschleunigt die Anmeldung.
- Die Zuleitung legen wir gleich für die spätere BMW-Box aus. Die Wattpilot bleibt dann als zweiter Ladepunkt.
V2H-Startklar-Paket: Ihre individuelle Beratung
- Für iX3-Fahrer vor einem Eigenimport: Wir klären mit Ihrem lokalen Netzbetreiber, ob die in Deutschland gekaufte BMW Wallbox Professional an Ihrer Adresse technisch betrieben und angemeldet werden kann — bevor Sie das Risiko eines Eigenimports eingehen. Bidirektional wird sie derzeit nicht funktionieren; oft ist die Wattpilot als Überbrückung die bessere Wahl.
- Wir prüfen Fahrzeug, Wechselrichter, Zählerkasten und Leitungsweg.
- Sie erfahren, welcher Weg für Ihr Haus wirtschaftlich ist — BMW-Box, Wattpilot oder beides.
- Sie erhalten eine schriftliche Empfehlung mit Kostenrahmen.
- 640 € inkl. USt., bei Beauftragung der Umsetzung vollständig angerechnet.
BMW Wallbox Professional selbst in Deutschland bestellen

- Bestellung im BMW-Shop Deutschland: 2.095 € inkl. deutscher USt., lieferbar in 2–3 Werktagen oder Click & Collect beim BMW-Händler.
- Bidirektional laden wird damit in Österreich derzeit nicht funktionieren — weder V2H noch V2G.
- Normales Laden könnte funktionieren — garantiert ist es nicht.
- Ob sich die bidirektionale Funktion später per Software zuschalten lässt, hängt davon ab, ob die Box dafür vorbereitet ist und BMW die Freigabe für Österreich erteilt. Das ist offen.
Was die BMW Wallbox Professional technisch kann
Laut Betriebsanleitung lädt die Box per Gleichstrom über einen CCS2-Stecker alle vollelektrischen Fahrzeuge, die DC-Laden nach IEC 61851-1 unterstützen — nicht nur BMW. Bidirektional arbeitet sie derzeit ausschließlich mit iX3 und i3 der Neuen Klasse. Plug-in-Hybride können an ihr nicht laden, weil sie keinen Gleichstrom-Ladepfad haben.
Für V2H, solaroptimiertes und lastoptimiertes Laden braucht die Box ein eigenes Smart Energy Module am Netzanschlusspunkt, angebunden über Modbus RS-485. BMW gibt dafür den Janitza B23 312-10J und den Inepro Pro380-Mod frei. Die Anbindung an Heim-Energiemanagementsysteme ist laut BMW erst „zu einem späteren Zeitpunkt“ vorgesehen; mit Solarwatt ist eine erste Integration angekündigt (Details zum SOLARWATT Manager).
Was wir für Ihre BMW-Installation übernehmen — sobald die Freigabe vorliegt
- Einbindung in Ihre PV-Anlage (Wallboxen und PV) — damit das Fahrzeug tagsüber mit Solarstrom lädt und abends das Haus versorgt, statt nur am Netz zu hängen.
- Zählerkonzept und Energiemanagement — der dreiphasige Energiezähler im Verteiler ist Voraussetzung, damit die Steuerung die Energieflüsse in Echtzeit kennt. Bei Hausanschlüssen über 63 A kommt nur der Inepro infrage.
- Elektroinstallation — Zuleitung zum Stellplatz, Absicherung, FI Typ B. Bei DC-Wallboxen können Gleichfehlerströme auftreten, die ein FI Typ A nicht erfasst.
- Anmeldung beim Netzbetreiber und Konformitätsnachweis nach TOR — genau dieser Nachweis fehlt derzeit noch von Herstellerseite.
Die bidirektionale Ladefähigkeit ist an die Neue Klasse gebunden und damit an die dort verbaute Hardware. Ältere Modelle der i-Reihe lassen sich nicht per Update nachrüsten. Wenn Sie unsicher sind, welche Generation Sie fahren, prüfen wir das anhand Ihrer Fahrgestellnummer.
- BMW iX3 bidirektional laden mit V2H: Technik, Voraussetzungen, Praxis
- Vehicle-to-Home mit BMW und Solarwatt
- Welche Wallbox passt zu meinem E-Auto?
- MOON BiDi Charger DC 11 für VW, Škoda, Cupra, Audi und Ford
- E-Auto-Batterien als Stromspeicher
- E-Autos und Photovoltaik
- Photovoltaik und E-Mobilität in Österreich
Wir sagen Ihnen in einem Gespräch, welcher der drei Wege für Ihr Haus passt. Antwort innerhalb von 48 Stunden.
Weitere Fahrzeuge und Wallboxen — der aktuelle Stand
Viele Hersteller arbeiten an bidirektionalem Laden. Weil sich der Stand laufend ändert und die Angaben teils voneinander abweichen, fassen wir hier zusammen, was wir am 26. September 2026 als gesichert ansehen.
MEB+ · VW ID. Polo, Cupra Raval, Škoda Epiq · neu
Die neue Kleinwagen-Plattform des Volkswagen-Konzerns ist in der Kompatibilitätsliste der MOON-Wallbox angekommen. Voraussetzung ist die größere Batterie ab 52 kWh; beim Raval ist das die Variante mit 55 kWh bzw. das Tech-Paket. Welche Modelle es 2026 insgesamt können, zeigt unser Überblick bidirektionale Autos 2026. Der ID. Polo ist in Österreich seit September bestellbar, der Raval seit dem Sommer, der Epiq kommt Anfang Oktober 2026. Die Einstiegsvarianten mit rund 37 bis 38 kWh sind nicht gelistet.
Ford · Explorer und Capri · neu
Beide Modelle nutzen die MEB-Technik und stehen ab Modelljahr 2025 in der MOON-Kompatibilitätsliste. Unabhängig davon bietet E3/DC seit Anfang 2025 in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine V2H-Lösung für Explorer und Capri mit Extended-Range-Batterie an, bestehend aus der DC-Ladestation EDISON connect, dem Wandler EDISON power und dem Hauskraftwerk S10 E COMPACT.
Hyundai und Kia · Ioniq 5, Ioniq 6, Ioniq 9, EV6, EV9
Diese Fahrzeuge beherrschen serienmäßig V2L — eine Steckdose im Fahrzeug mit bis zu 3,6 kW für externe Verbraucher wie Werkzeug, Kühlbox oder Campingausrüstung. Eine gut nutzbare Funktion.
Die Versorgung des Hauses ist für den österreichischen Markt nach unserem Informationsstand nicht freigegeben. Seit Juli 2026 laufen die Energiedienste des Konzerns unter der Marke AllDayEnergy. Der Start erfolgt in der zweiten Jahreshälfte 2026 in Großbritannien und zunächst mit gesteuertem Laden; Kontinentaleuropa soll folgen, V2H und V2G kommen in späteren Phasen. In den Niederlanden läuft mit Vattenfall ein V2G-Pilot, zunächst mit Kia EV9 und Hyundai Ioniq 9.
Der vorbereitete Weg führt über den fahrzeugeigenen Onboard-Charger, also wechselstromseitig. Das ist technisch etwas anderes als der Gleichstromweg bei MEB und BMW, wo die Wallbox die Wandlung übernimmt.
Mercedes-Benz · GLC, CLA, GLB, C-Klasse
Den Anfang macht der elektrische GLC auf der neuen MB.EA-Plattform, weitere Baureihen wie CLA, GLB, die elektrische C-Klasse und der Van VLE folgen, die E-Klasse EQ ist für 2027 angekündigt. Unterstützt werden sollen V2H und V2G. Das Paket MB.CHARGE Home umfasst bidirektionale DC-Wallbox, Stromtarif und App; Energiepartner ist The Mobility House. Mercedes führt dafür eine Warteliste.
Die Markteinführung startet in Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Für Österreich liegt uns kein Termin vor. Die Ankündigung betrifft die neuen elektrischen Baureihen, nicht die bisherige EQ-Generation.
Volvo und Polestar · neu
Volvo nennt den EX60 in Verbindung mit der Volvo Wallbox als bidirektional für V2H, V2G und V2L, dazu ein Energiemanagement im Haus. Die Funktion wird nach Märkten gestaffelt freigeschaltet. Ob sie in Österreich bereits aktiv ist, konnten wir noch nicht bestätigen.
Polestar 2, 3 und 4 stehen in der Kompatibilitätsliste von MOON. Polestar selbst testet V2H und V2G derzeit mit dem Energieanbieter Clever in Dänemark, mit eigens angepassten Polestar 4; kommerzielle Lösungen sind dort für 2027 geplant, Serienfahrzeuge sollen per Update folgen. Bevor Sie für einen Polestar in Hardware investieren, klären wir den Freigabestand anhand der Fahrgestellnummer.
BYD · Atto 3, Seal, Dolphin, Sealion
BYD hat Österreich im Juni 2025 zum EU-Pilotmarkt für V2H erklärt. Wir haben auf der Intersolar Europe 2026 direkt nachgefragt, was das bedeutet: Die ersten BYD-Modelle mit bidirektionaler Ladefähigkeit müssen erst auf den Markt kommen. Für die heute erhältlichen Fahrzeuge ist V2H damit nicht vorgesehen, weil die entsprechende Hardware nicht verbaut ist.
Standgespräch mit BYD, Intersolar Europe 2026, München, Juni 2026.
Renault, Tesla und weitere
Renault hat bidirektionales Laden für den Renault 5 E-Tech bereits Anfang 2024 angekündigt, gemeinsam mit der Mobilize PowerBox in der bidirektionalen Verso-Variante. Der Marktstart erfolgte zuerst in Frankreich und Deutschland, danach in Großbritannien; für Österreich wurde damals angekündigt, dass es folgen werde — ein Termin wurde bis heute nicht genannt. Die Lösung arbeitet wechselstromseitig über den Onboard-Charger.
Für Tesla ist uns derzeit keine in Österreich verfügbare Lösung zur Hausversorgung bekannt.
Weitere bidirektionale Wallboxen
Neben den beiden oben genannten Geräten gibt es weitere DC-Wallboxen — etwa Wallbox Quasar 2, ambibox ambiCHARGE, E3/DC EDISON, dcbel r16 und SolarEdge. Sie sind technisch dafür ausgelegt, benötigen aber ebenfalls ein Fahrzeug, dessen Hersteller die Rückspeisung freigegeben hat, und eine Zulassung für Österreich. Für den österreichischen Markt bleibt damit dieselbe Auswahl an Fahrzeugen maßgeblich.
Wallboxen, die wechselstromseitig arbeiten — darunter der Fronius Wattpilot Flex, Zaptec Go 2, go-e Gemini 2 und die Mobilize PowerBox — sind teils hardwareseitig vorbereitet. Da bei dieser Bauart die Wandlung im Fahrzeug erfolgt, hängt die Nutzbarkeit vollständig an der Freigabe des Fahrzeugherstellers. Uns ist derzeit kein Fahrzeug bekannt, das diese Freigabe für Österreich erhalten hat. Beim Fronius Wattpilot Flex sind Flex Home und Flex Pro lieferbar; die Hardware ist auf ISO 15118 vorbereitet. Die Flex Home 11 C6 bieten wir um 1.049 € inkl. USt. exkl. Versand an — direkt bestellen. Ein Termin für die bidirektionale Software-Freischaltung wurde bis heute nicht kommuniziert (zur Lieferlage).
Bidirektionales Laden kommt in der Regel mit neuen Fahrzeuggenerationen und nicht durch Software-Updates für bestehende Modelle, weil die Hardware im Fahrzeug vorhanden sein muss. Wenn bei einem Fahrzeug in Aussicht gestellt wird, dass es die Funktion später erhält, lohnt die Rückfrage, ob diese Hardware bereits verbaut ist. Die Neuheiten des Herbstes bestätigen das Muster: MEB+, die Neue Klasse von BMW, die MB.EA-Plattform von Mercedes und der Volvo EX60 sind durchwegs neue Baureihen. Und das Beispiel BMW zeigt: Auch wenn Fahrzeug und Wallbox bereit sind, zählt am Ende die Zulassung für den österreichischen Markt.
Stand 26. September 2026. Wir prüfen diese Übersicht laufend und aktualisieren sie, sobald sich etwas ändert.
Ist Ihnen etwas aufgefallen?
Dieses Thema entwickelt sich schnell, und die Angaben der Hersteller ändern sich laufend. Wenn aus Ihrer Sicht etwas auf dieser Seite nicht stimmt, Sie eine Neuerung kennen oder wir eine Meldung übersehen haben — schreiben Sie uns bitte. Wir prüfen jeden Hinweis und korrigieren die Seite.
Was uns am häufigsten gefragt wird
Was kostet die MOON BiDi Charger DC 11?
Seit Oktober 2026 gilt der Richtpreis von MOON Power: 3.594 € inkl. USt. für Privatkunden bzw. 2.995 € exkl. USt. für Unternehmen. Dazu kommen 114 € Versand innerhalb Österreichs (95 € exkl. USt.). Die Montage ist nicht enthalten; sie hängt vom Leitungsweg ab und liegt meist zwischen 1.500 und 3.000 €. Den genauen Betrag für Ihr Haus nennen wir nach der Vorprüfung. Alle Kosten im Überblick
Kann ich die BMW Wallbox Professional in Österreich schon kaufen?
Noch nicht. BMW Austria hat uns am 25. September 2026 schriftlich bestätigt, dass die Zulassung für den österreichischen Markt aussteht; einen Termin nennt BMW nicht. In Deutschland ist die Box bestellbar, sie trägt aber nur das deutsche Netzzertifikat. Ob sie an Ihrer Adresse angemeldet werden kann, entscheidet Ihr lokaler Netzbetreiber. Wir empfehlen, das vor einem Eigenimport im V2H-Startklar-Paket klären zu lassen — wir übernehmen die Anfrage beim Netzbetreiber. Klar ist: Bidirektional laden (V2H, V2G) wird mit der importierten Box in Österreich derzeit nicht funktionieren; normales Laden könnte funktionieren, garantiert ist es nicht. Das ist eine riskante Option für absolute Fans, ohne Garantie. Als Überbrückung empfehlen wir die Fronius Wattpilot Flex Home 11 um 1.049 €. Unsere drei Wege für iX3-Fahrer
Meine Wallbox ist „bidirektional“ — kann ich damit V2H machen?
Nicht automatisch. Neben der Freigabe durch den Fahrzeughersteller braucht die Wallbox in Österreich einen Nachweis nach OVE R 25 für das Rückspeisen — ein Nachweis nach OVE R 37 deckt nur das Laden ab. Wir prüfen das für Ihr Gerät und Ihren Netzbetreiber im V2H-Startklar-Paket.
Was ist der Unterschied zwischen V2L und V2H?
V2L ist eine Steckdose am Fahrzeug für externe Geräte — Werkzeug, Kühlbox, Beleuchtung. Praktisch für unterwegs, versorgt aber nicht das Haus. V2H speist über den Hausanschluss ein und versorgt alle Verbraucher im Gebäude. Viele Fahrzeuge beherrschen V2L, deutlich weniger können V2H. Diese Unterscheidung ist die wichtigste beim Thema.
Welche günstigen E-Autos können V2H?
Seit September 2026 stehen die neuen Kleinwagen des Volkswagen-Konzerns in der Kompatibilitätsliste der MOON-Wallbox: VW ID. Polo, Cupra Raval und Škoda Epiq, jeweils mit der größeren Batterie ab 52 kWh. Die Einstiegsvarianten sind nicht gelistet. Wir prüfen die Konfiguration gerne vor Ihrer Bestellung.
Funktioniert V2H auch bei Stromausfall?
Nein. Eine bidirektionale Wallbox arbeitet nur, solange das öffentliche Netz steht — bei einem Blackout kann sie weder laden noch entladen. Das wird häufig verwechselt. Wenn Sie ein System wollen, das im Stromausfall weiterläuft (Blackout-Vorsorge mit PV), braucht es eine Notstrom- oder Ersatzstromfunktion am Wechselrichter und eine entsprechend ausgeführte Umschaltung. Das ist eine eigene Planungsaufgabe, die wir vor der Komponentenauswahl mit Ihnen klären sollten.
Gibt es eine Förderung für bidirektionales Laden?
Eine eigene Förderung speziell für bidirektionales Laden gibt es in Österreich nicht. Das Bundesbudget für Wallboxen ist seit Mitte März 2026 ausgeschöpft; neue Registrierungen sind nicht möglich, bereits Registrierte können ihren Antrag noch einreichen. Auf Landesebene fördern unter anderem die Steiermark (bis 30 Prozent), das Burgenland (30 Prozent bis 300 €) und Vorarlberg (300 bis 500 € für Mehrparteienhäuser); dazu kommen Gemeindezuschüsse. Unabhängig davon bleibt die EAG-Förderung für PV-Anlagen und stationäre Speicher bestehen — wenn Sie ohnehin eine Anlage errichten oder erweitern, prüfen wir das mit und übernehmen die Einreichung.
Ab wann rechnet sich die Investition?
Das hängt vor allem an Ihrem Stromverbrauch, an Ihrem Tarif und daran, wie oft das Fahrzeug abends zu Hause steht. Für einen Vierpersonenhaushalt mit 8 kWp PV rechnen wir je nach Bezugs- und Einspeisepreis mit rund 365 bis 445 € Ersparnis im Jahr. Mit dem neuen Preis der MOON-Wallbox von 3.594 € liegt die Amortisation der Wallbox allein damit bei rund acht bis zehn Jahren. Wirtschaftlich interessant wird es meist dann, wenn Sie sich dadurch einen stationären Hausspeicher ersparen oder ohnehin eine PV-Anlage planen. Wir rechnen das vor einem Angebot mit Ihren tatsächlichen Verbrauchsdaten durch.
Soll ich warten, bis V2G kommt?
Das hängt davon ab, worauf Sie warten würden. Die Hardware, die Sie heute für V2H installieren, ist dieselbe, die später V2G kann — Sie verlieren durch einen Start jetzt nichts. Offen ist nicht die Technik, sondern die Frage, ob eine Fahrzeugbatterie in Österreich als systemdienlicher Speicher gilt und damit von doppelten Netzentgelten befreit wird. Diese Entscheidung fällt derzeit auf Verordnungsebene und ist umstritten. Wer erst investiert, wenn V2G sicher wirtschaftlich ist, wartet nach heutiger Einschätzung bis 2027 oder 2028 — und verzichtet in der Zwischenzeit auf die Eigenverbrauchsvorteile, die V2H schon heute bringt.
Was würde V2G finanziell bringen?
Für Österreich lässt sich das seriös noch nicht beziffern, weil das Vergütungsmodell fehlt. Ein Anhaltspunkt sind Programme in Nachbarmärkten: Ford und Octopus Energy stellen in Deutschland eine Fahrleistung von rund 16.000 Kilometern ohne Stromkosten in Aussicht, Renault in Frankreich eine Ersparnis im Gegenwert von etwa 10.000 Kilometern, BMW mit E.ON einen Bonus in der Größenordnung von 720 Euro im Jahr. Wichtig ist die Bedingung, die dabei selten betont wird: Solche Modelle setzen eine hohe tägliche Anschlussdauer voraus — bei Renault rund 14 Stunden. Wer sein Fahrzeug viel bewegt, erreicht diese Werte nicht.
Funktioniert das mit meiner bestehenden PV-Anlage?
In vielen Fällen ja. Entscheidend ist, ob Ihr Wechselrichter hybridfähig ist und ob das Energiemanagement die Fahrzeugbatterie einbinden kann. Bei einem Fronius GEN24 ist die Voraussetzung in der Regel erfüllt. Für die MOON-Wallbox gleichen wir Wechselrichter, Energiezähler und Energiemanagement mit der Kompatibilitätsliste von ambibox ab. Für eine Kontrolle bestehender Anlagen bieten wir auch Wartung und Überprüfung an. Bei älteren Anlagen prüfen wir das anhand des Typenschilds und der Anlagendokumentation — schicken Sie uns einfach ein Foto vom Wechselrichter.
Brauche ich dann noch einen Hausspeicher?
Nicht zwingend. Ein Fahrzeug mit 52 bis 77 kWh hat ein Vielfaches der Kapazität eines üblichen Hausspeichers von 10 kWh. Der Unterschied liegt in der Verfügbarkeit: Der Hausspeicher ist immer da, das Auto nicht. Wer viel unterwegs ist, fährt mit einer Kombination aus kleinem Speicher und V2H am besten. Wer das Fahrzeug überwiegend abends und nachts zu Hause hat, kann auf den stationären Speicher in vielen Fällen verzichten. Zu bedenken ist außerdem, dass nur der stationäre Speicher notstromfähig ausgeführt werden kann.
Was passiert, wenn ich mit dem Auto wegfahre?
Sie legen im Energiemanagement fest, wie weit entladen werden darf und ab welchem Ladestand das Fahrzeug wieder auf Ihre gewünschte Reichweite geladen wird. Die meisten Kunden setzen eine Untergrenze zwischen 40 und 50 Prozent. Zusätzlich lassen sich Abfahrtszeiten hinterlegen, sodass das Auto zum vereinbarten Zeitpunkt geladen bereitsteht. Ihre Mobilität hat immer Vorrang.
Wie läuft die Installation ab und wie lange dauert sie?
Zuerst prüfen wir Fahrzeug, Zählerkasten und Leitungsweg — bei einfachen Fällen anhand von Fotos, sonst vor Ort. Danach folgen Angebot, Bestellung und Terminvereinbarung. Die eigentliche Installation dauert in der Regel einen Tag: Wallbox setzen, Zuleitung und FI Typ B, Einbindung ins Energiemanagement, Inbetriebnahme und Einweisung. Anmeldung und Konformitätsnachweis beim Netzbetreiber übernehmen wir.
Was muss elektrisch vorbereitet sein?
Sie brauchen eine ausreichend dimensionierte Zuleitung vom Verteiler zum Stellplatz und Platz im Verteiler für die Absicherung samt FI Typ B. Dieser ist bei DC-Wallboxen erforderlich, weil Gleichfehlerströme auftreten können, die ein FI Typ A nicht erfasst. Bei manchen Geräten ist er integriert. Ob Ihre bestehende Installation ausreicht, sehen wir bei der Vorprüfung.
Ist V2H in Österreich erlaubt?
Ja. Der Strom bleibt im privaten Hausnetz, es wird nichts eingespeist, eine Einspeisegenehmigung brauchen Sie nicht. Anzumelden ist die Wallbox, dazu kommt der Konformitätsnachweis nach TOR — auch ohne Einspeisung. Beides übernehmen wir. Voraussetzung ist, dass der Hersteller der Wallbox diesen Nachweis für Österreich vorlegt.
Schadet das der Fahrzeugbatterie?
Bei sinnvoller Steuerung ist der Einfluss gering. Untersuchungen zeigen bei moderaten Entladetiefen zwischen 20 und 80 Prozent Ladestand keine nennenswerte zusätzliche Alterung. Wichtig ist, extreme Ladezustände zu vermeiden — das übernimmt das Energiemanagement automatisch. Achten Sie außerdem darauf, dass für Ihr Fahrzeug eine ausdrückliche Herstellerfreigabe vorliegt, damit die Batteriegarantie unberührt bleibt.
Brauche ich ein Smart Meter?
Den Smart Meter des Netzbetreibers nicht, weil der Strom das Grundstück nicht verlässt. Sie benötigen aber einen eigenen dreiphasigen Energiezähler im Verteiler, damit das Energiemanagement die Stromflüsse in Echtzeit kennt. Ohne ihn ist keine sinnvolle Steuerung möglich. Welche Zählermodelle mit der MOON-Wallbox funktionieren, legt die Kompatibilitätsliste von ambibox fest. Dieser Zähler ist im Angebot enthalten.
Wer kümmert sich um Service und Gewährleistung?
Für die Wallbox gilt die Herstellergewährleistung, für die Installation unsere. Wir sind Ihr Ansprechpartner für beides und koordinieren im Fall der Fälle mit dem Hersteller. Bei Störungen prüfen wir zuerst aus der Ferne über das Energiemanagement, was viele Fahrten erspart.
Im V2H-Startklar-Paket prüfen wir Fahrzeug, Wechselrichter, Zählerkasten und Leitungsweg und sagen Ihnen, was Ihre Anlage konkret braucht — bevor Sie etwas bestellen. 640 € inkl. USt., bei Beauftragung der Umsetzung vollständig angerechnet.
Antwort innerhalb von 48 Stunden · TÜV Rheinland zertifizierter PV-Experte, Nr. 3848397
Škoda bringt Vehicle-to-Load und Camp Mode
Škoda erweitert seine „Simply Clever“-Ausstattung, unter anderem beim neuen Škoda Peaq, um zwei Funktionen, die das E-Auto über das Fahren hinaus nutzbar machen:
- Vehicle-to-Load (V2L): Über eine 230-V-Steckdose im Kofferraum oder einen Adapter versorgt das Auto externe Geräte — Werkzeug, Kühlbox, Beleuchtung, E-Bike.
- Camp Mode: Per MyŠkoda-App aktiviert, hält das Fahrzeug die Innentemperatur über Nacht. Voraussetzung sind mindestens 30 Prozent Akkustand und eine stabile Internetverbindung.
V2L ist nicht V2H: Die Steckdose am Auto versorgt einzelne Geräte, nicht das Haus. Interessant wird der Peaq, weil er beides abdeckt — V2L unterwegs und V2H zu Hause: Der Peaq steht mit großer Batterie in der Kompatibilitätsliste der MOON-Wallbox (siehe Fahrzeugtabelle).
Einen Termin und die Ausstattungsdetails für Österreich nennt die Meldung nicht. Welche Funktionen in Ihrer Konfiguration enthalten sind, prüfen wir gerne vor der Bestellung.
- MOON Power: BiDi Charger 11 DC, Kompatibilitätsliste
- MOON Power: Partnerinformation zu den Richtpreisen des BiDi Charger 11 DC ab Oktober 2026 (Privatkunden 3.594 € inkl. USt., Unternehmen 2.995 € exkl. USt., jeweils exkl. Montage, zzgl. Versand)
- ambibox Support Portal: ambiCHARGE – sid-OS 3rd party compatibility list of devices (kompatible Energiezähler, Wechselrichter und Energiemanagementsysteme)
- Volkswagen Österreich: MOON BiDi Charger 11 DC
- Audi Österreich: Bidirektionales Laden
- Volvo Österreich: Bidirektionales Laden
- BMW Austria Kundenbetreuung: schriftliche Auskünfte vom 6. Mai 2026 und 25. September 2026 (liegen uns vor)
- BMW: Infopaket „Bidirektionales Laden“ für Österreich, Februar 2026 (von BMW Austria übermittelt)
- BMW: Bedienungsanleitung BMW Wallbox Professional 11 kW (Kap. 1.7, 5.2, 7.6.5, technische Daten)
- Zertifikate und Länderdokumente zur BMW Wallbox Professional (Herstellerseite, verlinkt in der BMW-Bedienungsanleitung)
- BMW Group Presse: BMW und Solarwatt, Heimnetzintegration der Neuen Klasse
- Solarwatt: BMW und Solarwatt vertiefen ihre Zusammenarbeit
- Porsche Holding: MOON POWER startet Verkauf des BiDi Charger DC 11 (04.05.2026)
- TÜV SÜD Product Service: Zertifikat ESY 129508 0005, ambibox ambiCHARGE, TOR Erzeuger Typ A und OVE R 25, 17.04.2026 — prüfbar über die Zertifikatsdatenbank von TÜV SÜD
- Ambibox GmbH: Herstellererklärung nach OVE R 37 (liegt uns vor)
- Automotive World: Škoda Simply Clever adds Vehicle-to-Load and Camp Mode (17.08.2026)
- Oesterreichs Energie: Wechselrichterliste (TOR Erzeuger Typ A)
- Linz Netz: Anforderungen an bidirektionale Ladeeinrichtungen (OVE R 25, R 37)
- BMW Deutschland: FAQ Bidirektionales Laden, Funktion und Verfügbarkeit
- BMW-Shop Deutschland: BMW Wallbox Professional (11 kW)
- E-Control · OeMAG · Umweltförderung · RIS (ElWG)

